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Haustürschlüssel

Eine Wohnung, eine Zukunft

Das Flüchtlingsprojekt Ute Bock bietet Wohnungen zum Wiederausziehen und das Konzept funktioniert! Geflüchtete stehen am Wohnungsmarkt in Wien vor großen Herausforderungen. Alle Hürden können wir nicht beseitigen, doch mit dem Projekt „Übergangswohnungen“ schaffen wir Chancen, wie diese zwei Erfolgsgeschichten zeigen!

Der Wohnungsmarkt in Wien

In der Großstadt Wien ist der Wohnungsmarkt stark umkämpft, das spürt wohl jede*r, der*die hier schon einmal eine Mietwohnung gesucht hat. Jedoch stellen sich Geflüchteten häufig noch viel mehr Hürden bei der Wohnungssuche in den Weg: Sie erleben Diskriminierung aufgrund ihrer Herkunft, Religion oder Hautfarbe. Nach meist langer Wartezeit im Asylverfahren mit wenig finanziellen Mitteln stehen sie hohen Startkosten mit Wohnungskaution und Finanzierung der Einrichtung gegenüber. Auf eine betreute Unterkunft oder Gemeindewohnung haben viele trotz dieser prekären Lage keinen Anspruch.

Wir setzen niemanden ohne Lösung auf die Straße und haben deswegen vor einigen Jahren ein bockiges Projekt gestartet: Die Übergangswohnungen!

Stille, aber große Erfolge

Gleich zwei Familien haben die Zeit in ihrer Übergangswohnung wunderbar genutzt und sind im März 2026 in ihre erste eigene Mietwohnung umgezogen. Denn die Übergangswohnungen bieten wir befristet auf ein Jahr an. Sie sind gedacht für Einzelpersonen und Familien, die bereits einen positiven Aufenthaltsstatus bekommen haben und Zeit brauchen, um einen Job zu finden, etwas anzusparen und nachhaltig den nächsten Schritt zu machen.

In der begleitenden Beratung wird besprochen, was es bedeutet eine Wohnung in Österreich zu mieten, welche Kosten, Rechte und Pflichten auf einen zukommen. Erste laufende Kosten werden von den Bewohner*innen übernommen und Sparpläne entwickelt. Die Übergangswohnungen fördern so auch das Vertrauen in die eigenen Selbsterhaltungsfähigkeiten. So stellen wir sicher, dass sie langfristig auf eigenen Beinen stehen können.

Beide Familien stammen aus Syrien und haben in Österreich subsidiären Schutz erhalten. Mit diesem temporären Schutzstatus sind sie von den Sozialkürzungen der Stadt Wien massiv betroffen. Umso mehr freut uns, dass beide Familienväter einen Job gefunden haben – in Gastro und Baugewerbe – zwei Bereiche, in denen dringend Personal gesucht wird. Die Kinder sind äußerst motiviert in der Schule und haben sich toll eingelebt. Nach einem Jahr konnten die Familien aus den Übergangswohnungen wieder ausziehen und haben somit die wichtigsten Schritte hin zu einem selbstbestimmten Leben geschafft.

Viel zu selten wird über diese positiven Geschichten berichtet. Viele Geflüchtete wollen anonym bleiben, einfach leben, arbeiten, den Kindern beim Aufwachsen in Sicherheit zusehen. Es sind stille, aber große Erfolge. Wohnraum bleibt im Verein Ute Bock nie leer. Gerade durch die Kürzungen der Stadt Wien im Sozialbereich brauchen weit mehr Menschen unsere Hilfe. Unterstütz uns mit deiner Spende, damit wir weiterhin bockig, individuell und nachhaltig helfen können!

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