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Junger Vater mit Baby im Arm und dem Zitat "Ich denke nur an seine Zukunft. Wir dürfen die Wohnung nicht verlieren. Ich weiß nicht, wie ich meine Familie ernähren soll."

Existenz auf der Kippe

Eigentlich ist die kleine Familie aus Syrien in Wien sicher, doch es fühlt sich nicht so an. „Jeder Tag ist wie ein Überlebenskampf und Mitte des Monats geht oft gar nix mehr,“ erzählt Karim von seinen Sorgen. Die drastischen Kürzungen der Politik treffen Geflüchtete hart. So helfen wir!

Mit jeder Rechnung wächst die Angst

Karim* ist vor fünf Jahren aus Syrien geflohen. Er ist allein vorausgegangen, in der Hoffnung, seine Familie bald auf sicherem Weg nachholen zu können. 2025 war es endlich so weit und seine Frau durfte mit den Kindern nachkommen. Zum ersten Mal seit Langem schöpften sie Hoffnung auf ein friedliches Leben und eine gemeinsame Zukunft. Die Kinder kamen in den Kindergarten und die Schule, schlossen erste Freundschaften und begannen, das Erlebte zu verarbeiten.

Doch seit Wien im Jänner drastische Kürzungen für Geflüchtete beschlossen hat, reicht das Geld kaum noch für das Nötigste. Karim arbeitet als Küchenhilfe in einem Restaurant und sucht dringend eine besser bezahlte Stelle. Denn mit jeder Rechnung wächst seine Angst. Mietrückstände, offene Strom- und Gaskosten, Schulsachen, Windeln, Öffi-Tickets – alles muss gegeneinander aufgerechnet werden. „Ich denke den ganzen Tag an die Miete. Wir dürfen die Wohnung nicht verlieren. Sogar wenn die Buben ein Eis wollen, muss ich immer Nein sagen“, erzählt der 31-jährige Karim. „Mitte des Monats geht gar nix mehr.“

Im Überlebensmodus

Wer jeden Tag darüber nachdenken muss, wie Miete und Essen bezahlt werden sollen, hat keine Kraft mehr für etwas anderes. Statt Deutsch zu lernen, Freundschaften aufzubauen und Zukunftspläne zu schmieden, zählt nur noch der nächste Tag. Das hemmt nicht nur die Integration der Eltern, sondern auch die Bildung der Kinder und die Selbstständigkeit der ganzen Familie.

Dabei möchte Karim genau das: arbeiten, Deutsch lernen, seinen Kindern eine stabile Zukunft ermöglichen. „Mein größter Wunsch ist, dass meine Kinder hier eine gute Ausbildung bekommen“, sagt er. Doch wenn die Existenz ständig auf der Kippe steht, wird Integration ausgebremst – mit Folgen weit über den einzelnen Haushalt hinaus.

Das Flüchtlingsprojekt Ute Bock hilft dort, wo staatliche Unterstützung nicht ausreicht und Betroffene mit ihren Sorgen allein bleiben: mit sicherem Wohnraum, Lebensmitteln und Beratung. „Ohne diese Hilfe wüsste ich oft nicht weiter“, sagt Karim.

Hilf mit deiner Spende, damit Familien wie jene von Karim nicht im Überlebensmodus feststecken. Damit sie die Kraft haben, sich ein neues Leben aufzubauen. Und damit aus Schutz auch wirklich Zukunft werden kann.

Was bedeutet subsidiär schutzberechtigt?

Subsidiär Schutzberechtigte sind Personen, die in Österreich einen befristeten Schutz vor Abschiebung erhalten, weil ihr Leben, ihre Sicherheit oder ihre Freiheit im Herkunftsland bedroht wird. Die Behörden entscheiden alle zwei Jahre, ob dieser Schutz bestehen bleibt oder nicht.

Welche finanzielle Unterstützung erhalten die Menschen, wenn sie in Wien leben?

Bis letztes Jahr durften subsidiär Schutzberechtigte in Wien auf die Mindestsicherung aufstocken. Aufgrund von Kürzungen im Sozialbereich muss eine vierköpfige Familie aber seit 01.01.2026 nur mehr mit € 1.140 im Monat auskommen, eine Einzelperson mit € 425. Diese Kürzungen betreffen rund 10.000 Geflüchtete, darunter 2.500 Kinder.

Welche Probleme entstehen dadurch?

Miete, Strom, Lebensmittel, Kleidung, Schulsachen oder Babybedarf kosten weiterhin gleich viel. Wenn die finanzielle Hilfe aber so plötzlich und so stark sinkt wie in Wien, drohen Wohnungsverlust und ein Leben auf der Straße. Im Integrationsprozess ist das ein klarer Rückschritt: Betroffene schalten in den Überlebensmodus und haben kaum noch Kraft oder Zeit für Deutschkurse, Ausbildung oder Zukunftspläne.

Was brauchen die Menschen jetzt am meisten?

Subsidiär Schutzberechtigte brauchen derzeit vor allem leistbaren Wohnraum, Lebensmittel, Schulsachen, Beratung und Hilfe bei der Jobsuche. Im Flüchtlingsprojekt Ute Bock finden Betroffene genau diese Unterstützung. Damit wir auch weiterhin konkret helfen können, bitten wir um deine Spende.

Spenden für die Jobberatung

Für ein selbstbestimmtes Leben braucht es einen langfristigen Job. Gemeinsam mit deiner Hilfe unterstützen wir Geflüchtete beim Einstieg in den Arbeitsmarkt. 

Fragen zu deiner Spende?

Unser Kollege Michael hilft dir gerne weiter! 

Michael Dobler
Spender*innen-Service
  01 929 24 24 - 56
   spenden@fraubock.at

Spendenkonto

Empfängername: Flüchtlingsprojekt Ute Bock
IBAN: AT62 5700 0520 1101 7499
BIC: HYPTAT22

Achtung: Bei Überweisungen geben Sie bitte den korrekten Empfängernamen ein.

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Damit Flüchtlinge eine Chance haben!

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