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Glücklich aussehnder Mann beim Umzug mit dem Text: "Vielleicht finde ich hier mein Glück?!"

„Vielleicht finde ich hier mein Glück?!“

Kannst du dich noch an deine erste eigene Wohnung erinnern? Wie aufgeregt du warst, als du den Schlüssel bekommen hast? Endlich hat das auch unser Schützling Saif aus dem Irak erlebt. Lies jetzt seine Geschichte!

Die ersten eigenen vier Wände

Saif (28) aus dem Irak ist letzte Woche aus dem Ute Bock Haus ausgezogen und war ganz aufgeregt. 32m² im 23. Bezirk in Wien – seine ersten eigenen vier Wände. Die Kaution konnte er dank seines neuen Jobs als Portier in einem Pflegewohnheim ansparen. Dort arbeitet er jetzt sechs Tage die Woche, nachdem er endlich eine Arbeitserlaubnis bekommen hat. Familie, die ihm helfen könnte, hat er keine. Also haben wir vom Flüchtlingsprojekt Ute Bock ihn unterstützt: Besteck, Handtücher und Bettwäsche hat er aus unserem Sachspendenlager erhalten, außerdem noch ein bisschen Geld für dringend benötigte Möbel.

Mann trägt Umzugskiste die Treppe im Ute Bock Haus hinunter
Als Kind wollte er einmal Astronaut werden, heute träumt er vom eigenen Pass und einer Reise nach Rom.
(c) Angelique Wallner

Wenn Wissensdurst zur Gefahr wird

Saif ist ein bescheidener, sehr intelligenter junger Mann. Als Kind hat er sich mit elf Jahren selbst Lesen und Schreiben beigebracht. In einer Schule war er nie, die wurden alle im Krieg zerstört. Irgendwann hat er begonnen, heimlich Physikbücher zu lesen. Er wollte Antworten auf die großen Fragen des Lebens. Doch sein Wissensdurst hatte keinen Platz in dem streng religiösen Umfeld und wurde schlussendlich für ihn sogar zur Gefahr. Denn als der Vater die Bücher unter seinem Bett fand, musste Saif fliehen. Sein Onkel konnte ihn gerade noch rechtzeitig warnen. Also lief er so schnell er konnte, zuerst in eine andere Stadt, irgendwann weiter Richtung Europa. „Vielleicht finde ich hier mein Glück“, dachte er, als er sich 2015 zu Fuß von Griechenland nach Wien aufmachte. Drei Jahre später bekam er dann im Flüchtlingsprojekt Ute Bock ein Zimmer.

In seiner Freizeit liest Saif Bücher von Arthur Schoppenhauer und Friedrich Nietsche. Seinen Freunden, die studieren, hilft er manchmal bei Fragen zur Quantenphysik. Als Kind wollte er einmal Astronaut werden, heute träumt er vom eigenen Pass. Einmal nur möchte er Rom sehen.

Das Flüchtlingsprojekt Ute Bock begleitet Menschen wie Saif und hilft dort, wo es nötig ist. Oft geht es dabei um ein Dach über dem Kopf, Lebensmittel oder Beratung, manchmal um den letzten Schritt in ein selbstständiges Leben in Österreich. Das alles können wir aber nur mit deiner Spende. Gemeinsam geben wir Flüchtlingen eine Chance! #WirsindUteBock

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