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Wohnen

(c)Timo Bogataj
(c)Tina Herzl
(c)Tina Herzl

Die Anmietung einzelner Wohnungen für junge, in Österreich gestrandete und unversorgte Flüchtlinge durch die Privatinitiative von Ute Bock im Jahr 2000 kann als Startschuss zur Gründung des Vereins Ute Bock gesehen werden. Zu Beginn handelte es sich um eine kleine, konstante Bewohnergruppe die intensiv durch Frau Bock betreut wurde. Mit den Jahren wurde das Projekt immer größer. Immer mehr Menschen standen vor den Türen des Vereins, immer mehr Wohnungen wurden angemietet bis im Jahr 2012 der Höchststand von über 130 Wohnungen und 450 Bewohnern erreicht wurde. Eine große Gruppe von Menschen konnte untergebracht werden und somit in der Bewältigung ihrer alltäglichen Probleme unterstützt werden, die finanziellen Mittel des Vereins waren jedoch nicht ausreichend um den Betreuungsstandard der ersten Jahre zu halten. Wir wollen uns nun wieder an den Anfangszeiten orientieren und arbeiten seit mittlerweile zwei Jahren an der schrittweisen Verbesserung des Wohnprojektes bei gleichzeitiger Erhöhung des Betreuungsangebotes.

Das Wohnprojekt des Vereins Ute Bock wird durch private Spenden finanziert. Wir sind in unseren Entscheidungen daher an keine Vorgaben gebunden und können unser Angebot den Menschen zur Verfügung stellen, die aus dem öffentlichen Versorgungsnetz fallen.

Zielgruppe des Wohnprojektes sind Menschen im Asylverfahren bzw. Menschen ohne Aufenthaltsstatus und ohne alternative Möglichkeit einer Unterbringung in Wien, die kein Einkommen oder soziale Transferleistungen beziehen. Die Aufnahme der Bewohner erfolgt über unsere Beratungsstelle, in Einzelfällen auch direkt über die Intervention anderer sozialer Einrichtungen. Der Großteil unserer Bewohner wird über einen Zeitraum von mehreren Jahren innerhalb unseres Wohnprojektes untergebracht.