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Wohnen

(c)Timo Bogataj

Mit wenigen privat angemieteten Wohnungen begann Ute Bock vor über zehn Jahren mit ihrem Engagement für obdachlose Flüchtlinge. Mittlerweile umfasst das Wohnprojekt rund 158 Wohnungen für rund 400 Menschen. (Stand Dezember 2013)

Rund 60 % der BewohnerInnen erhält keinerlei staatliche Unterstützung. Der Grund dafür ist die mangelhafte Umsetzung der Grundversorgung für AsylwerberInnen. Da der Staat seiner Verpflichtung nicht nachkommt, gibt es in Österreich nach wie vor viele Flüchtlinge, die von Obdachlosigkeit bedroht sind oder bereits auf der Straße leben. Für diese Menschen ist Frau Bock zugleich die erste Adresse und letzte Hoffnung.

Um das Wohnprojekt kümmern sich neben Frau Bock drei WohnbetreuerInnen. Ein Wohnbetreuer ist für das Haus in der Zohmanngasse zuständig und die zwei weiteren WohnbetreuerInnen kümmern sich um jene Menschen die in den im gesamten Wiener Ballungsraum verstreuten Wohnungen untergebracht sind.  Die Menschen in den Wohngemeinschaften und Familienwohnungen sollen dabei die Möglichkeit haben, möglichst selbstbestimmt und eigenverantwortlich zu leben. Sie helfen mit, ihre Wohnungen zu renovieren und richten sie mit Möbeln aus Sachspenden selbst ein. Dieses Betreuungskonzept soll den BewohnerInnen das Gefühl vermitteln, nach einer oft langen Zeit der Flucht und Unterbringung in Flüchtlingslagern und -heimen wieder in eigenen vier Wänden leben zu können.

Die Miet- und Energiekosten muss der Verein aus Spendengeldern finanzieren - für die Fortführung ihres Wohnprojekts ist Ute Bock daher auf Unterstützung angewiesen.

Weitere Informationen zum Wohnprojekt sind unseren jährlichen Tätigkeitsberichten zu entnehmen.

Vorwürfe sind haltlos.

Der FSW hat die Überprüfung abgeschlossen, wie erwartet werden die Mietkostenzuschüsse für grundversorgte Flüchtlinge an uns fortgesetzt. Damit ist es offiziell, dass weder Ute Bock noch das Flüchtlingsprojekt sich an diesen Zahlungen bereichert haben. Frau Bock haben diese von einigen Medien hochgespielten Anschuldigungen sehr getroffen, daher ist sie sehr erleichtert, dass sich die Vorwürfe als völlig haltlos erwiesen haben. Mehr dazu können Sie in diesem Standard-Artikel nachlesen.